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Die Filmproduktionsfirma Phantom Produktion

Filmproduktionen für Kino, Fernsehen, Internet und Werbung

Die Phantom Produktion ist eine Full-Service-Filmfirma & Ideenschmiede.
Die langjährige Arbeit in vielen Medienbereichen ermöglicht es uns, auf ein umfangreiches Netzwerk von Fachleuten aus Kino, Film und Theater, Print, TV, und neue Medien zurückzugreifen.
Dies erhöht unsere Bandbreite und umfasst die Ideenfindung, Konzeption & Produktion von Filmen, Spielfilmen, Werbefilmen, Kino-Spots, Reportagen, Musikclips, Interviews und Imagefilmen.

Wir produzieren folgende Formate:

  • Spielfilm Kino, TV, Internet
  • Werbefilm, Werbevideo, Werbespot
  • Interview, Dokumentation, Reportage
  • Imagefilm, Imagevideowerbung
  • Industriefilm, Wirtschaftsfilm
  • Fernseh-Serie, Mehrteiler, Miniserie
  • Lehrfilm, Schulungsfilm, Messefilm
  • Produktfilm, Produktpräsentation

Specials:

  • Highspeed-Aufnahmen / Super-Slowmotion
  • Flugaufnahmen / Drohnen, Hubschrauber, Flugzeug
  • Actioncam
  • Unterwasseraufnahmen

Die PHANTOM PRODUKTION – Filmproduktion kümmert sich um die komplette Produktion oder Teilgebiete und arbeitet dabei mit Profis und Spezialisten aus allen Bereichen der Film- und Theaterwelt.

PHANTOM PRODUKTION – Hier wird gedreht!

Der gefälschte Finger von Varoufakis- was für ein Coup!

Fakeception: Hat Jan Böhmermann den Mittelfinger von Yanis Varoufakis im Video gefälscht oder nicht oder doch? Auf jeden Fall hat er Politik, Medien und Zuschauer so richtig aufgemischt.
Von Fitz van Thom


Als Jan Böhmermann vom NEO MAGAZIN ROYALE im letzten Jahr den müden Ex-Fernsehmeister Stefan Raab auf den Leim gehen ließ, war das schon ein großer, gut gelungener TV-Coup. Hatte er doch mit einfachsten Mitteln einem erfahrenen Showmaster und einer schlecht recherchierenden Redaktion den Spiegel ihrer eigenen Selbstzufriedenheit vor die Nase gehalten- ohne jemanden zu verletzen, bis auf Raabs Produzentenstolz.

Dieses Meisterstück haben Böhmermann und die Fummler der Bild- und Tonfabrik noch einmal getoppt!
Am Ende seines Musikvideos über den griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis („V for Varoufakis“) wird ein Ausschnitt gezeigt, der Varoufakis 2013 zeigt, wie er mit gezücktem Mittelfinger und in indirekter Rede: „… stick the finger to germany and say- well, you can now solve this problem by yourself…!“ das Konferenzpublikum in Zagreb unterhielt.
Günther Jauch, der Yanis Varoufakis per Live-Schaltung am Sonntag (15.03.) interviewte, stellte ihn, die obszöne Geste betreffend, zur Rede und Fernsehdeutschland hatte seinen Skandal. Jauchs gesamte Sendung war auf dem Mittelfinger des griechischen Finanzministers aufgebaut und stärkte das Bild vom faulen und auch noch unverschämten Griechen, welches die Zeitung von Minderbemittelten für Minderbemittelte gern mit großen Buchstaben aufgriff und ihre widerliche Anti-Griechenland-Kampagne fortführte. („Der Lügner: Er zeigte uns den Stinkefinger. Und log rotzfrech („gefälscht“), als ihm Günther Jauch die böse Geste im Video präsentierte: BILD-Nachruf auf Athens bekanntesten Selbstzerstörer, Yanis Varoufakis.
Jetzt ist er der Lügen-Grieche. Jeder kann ihn jederzeit darauf reduzieren: „Mister Stinkefinger“.)
Varoufakis selbst nannte das Video „doctored“, gefälscht, was vom wissendem Jauchepublikum mit einem verächtlichen Schmunzeln goutiert wurde und einen ziemlich bescheuerten Gesichtsausdruck bei Jauch hinterließ.

Am Abend des 18.03. ließ Jan Böhmermann dann die Bombe platzen- er behauptete, der Mittelfinger gehöre eigentlich dem Schauspieler Pat Murphy, der Varoufakis schon im Musikvideo dargestellt hatte.
Der Mittelfinger, der über 3 Tage die Europapolitik überschattete, die gelungene Ablenkung in der erpresserischen Europapolitik und Griechenlandbashing wurde hineingetrickst? Von einem dünnen Jungen?

Varoufakis via twitter:

varoufakis twitter

Die Stellungnahme von Jan Böhmermann zum Fake im Fake ist der bisher letzte Akt im „Fingergate“:

Marlaine aka Haike B. im Interview

(ESSEN) Die Schauspielerin, Sängerin und Stuntfrau Haike Bodden aka Marlaine überlebte am vergangenen Samstag nur knapp einen schweren Unfall. Während der „Crazy Action Stunt Show“ im Movie Park Germany war sie wegen eines Problems mit einem Sicherheitsseil zwölf Meter Richtung Asphalt gestürzt und brach sich beim Aufprall mehrere Knochen. Derzeit werden ihre Verletzungen noch im Klinikum Essen behandelt, aber Marlaine blickt schon wieder vollkommen optimistisch in die Zukunft.
Fitz van Thom sprach mit seiner Kollegin im Krankenhaus.

Wie lange übst du deine Berufe schon aus?                      
Seit meinem Studienbeginn vor 6 Jahren.

Was ist im allgemeinen das Schönste an deinem Beruf?
Gute Frage, ich denke, mit dem Körper – ob nun durch Gesang, Tanz oder Schauspiel seine Emotionen rauszulassen und Menschen damit zu berühren…. Auf der Bühne ist alles erlaubt, was im „normalen“ Leben „weird“ ist – du kannst und musst sogar die Sau rauslassen – das ist immer wieder neu und total befreiend. Und man „spielt“ tatsächlich -auch miteinander, ein Vergnügen auf das viele als Erwachsene leider verzichten.

FOTO: Marlaine

Was war das allerschönste Erlebnis in deinem Beruf?
Ein spontaner Gesangsauftritt auf einem Beachhandballturnier in Leverkusen; eternal Flame, den ersten Satz gesungen und die ganze Halle war wie elektrisiert! Unglaublich, diese Stimmung und überwältigende Begeisterung! Das werde ich nie vergessen!

Was war das allerschlimmste Erlebnis in deinem Beruf?
Der letzte Samstag! Mein Absturz! Also sowas möchte ich auf keinen Fall nochmal erleben!

Was war passiert?
Ich sollte an einem Rollschlitten hängend, über ein Drahtseil von einem Haus zum anderen schwingen. Slide for Life bzw Flying Fox nennt man das. Eigentlich einer der einfacheren Stunts, also hatte ich nie Angst dabei. Doch plötzlich hat sich das Sicherungskabel in den Rollen verfangen und diese erst verlangsamt, dann aber vollständig blockiert. Ich hing fest!

War dir, als du da oben hingst, klar, das dein Absturz unausweichlich bevor steht oder hast du noch auf ein Wunder gehofft?

Nein ich dachte erst, dass ich mich lange genug festhalten könnte bis das Problem behoben wäre. Dann geriet ich in Panik, aber mein Kollege Aidan rief mir zu: „Don’t cry!“ und da bin ich dann irgendwie ganz ruhig geworden. Hab mich ganz ruhig aufs Festhalten konzentriert und mich irgendwie auch völlig auf meine Kollegen verlassen, ich hörte Aidan die Kommandos schreien, ich sah Ocean mit den Matten hantieren….

Marlaine hatte riesengroßes Glück. FOTO: Haike Bodden

Als du gesehen hast, das dein Kollege und Lebensretter Ocean deinen Aufprall vorbereitete, was ging dir da durch den Kopf?
Wie gesagt, meine Gedanken waren hauptsächlich im Stil von:  „Okay, die Jungs regeln das schon irgendwie…! Meine Jungs sind Helden, my guys are heros!“

Es war eine „overgave aan de situatie“, etwas, dass ich eigentlich öfter im Leben mache… wenn auch sonst im positiveren Sinne. Mir war irgendwie klar, dass ich der Situation ausgeliefert bin und selber nicht viel ausrichten kann… So hab ich mich der Situation „hingegeben“ und mich drauf verlassen, dass es irgendwie alles „gelöst“ wird.

Doch dann begann ich allmählich abzurutschen…

Ich weiss noch, dass mich das total überrascht hat und ich dachte: „Im Film haben die doch in solchen Situationen immer noch auf einmal Kraft von irgendwoher, um sich dann doch nochmal hochzuhangeln, wieso geht das jetzt nicht?“ und dann brach die volle Panik in mir aus und ich hörte mich meine Jungs anschreien, dass sie JETZT etwas tun müssten, weil ich mich nicht mehr lange halten könne…

Dann rutschte ich vollends ab, habe noch versucht mich höher am Griff festzuhalten aber das war ein Griff ins Leere – das hat mich vor allem überrascht!

Gedanken wie: “ Jetzt sterbe ich!“ oder dass mein Leben wie ein Film an mir vorbei zieht, habe ich nicht gehabt. Oder zumindest kann ich mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht dran erinnern.
Ich erinnere mich nur an die erste Millisekunde von meinem Absturz…
                                                                                                                                                                                 
Dieses Video zeigt den Absturz der Stuntfrau, wenn Sie dieses aus nachvollziehbaren Gründen nicht sehen möchten, scrollen Sie einfach weiter nach unten und lesen die Fortsetzung des Interviews…

             

Wann bist du wieder zu dir gekommen?                          
Als ich auf dem Boden lag, irgendwelche Sanitäter an mir rumfummelten…
Ich glaub ich habe ziemlich rumgebrüllt, wegen der Schmerzen, dann aber Bernd und Aidan gesehen, die beruhigend auf mich eingeredet haben und das hat mir Kraft gegeben.                                                      

Würdest du genau diesen Stunt noch einmal machen- also jetzt nicht gleich morgen, aber zu einem späteren Zeitpunkt?      
Ich denke, das muss nicht unbedingt sein.
Obwohl ich glaube, dass ich es könnte, wenn ich wirklich müsste- aber man sollte vielleicht auch sein Schicksal nicht unbedingt herausfordern…          

Wachst du manchmal nachts auf, weil du vom Fall träumst?                              
Bis jetzt noch nicht- ich wundere mich sowieso dass ich diesen Unfall so gut wegstecke.
Vielleicht kommt der grosse Schlag und das grosse Geheule ja später noch, aber bisher bin ich vor allem erleichtert und dankbar dass es „nur“ die Arme sind und blicke total positiv in die Zukunft.                                             

Was siehst du in dieser Zukunft?
Ich möchte mich jetzt auf meine Gesangskarriere konzentrieren und hoffe natürlich, damit Erfolg zu haben- drückt mir die Daumen! Viva la vida!


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