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Harald Schmidt Show- Neustart

© SAT.1/Anatol Kotte

Vor einiger Zeit berichteten wir an dieser Stelle  über die Beendigung der Vertragsverbindung zwischen Harald Schmidt und SAT1.
Nun ist der Altmeister der Late-Night-Comedy wieder zurück und bis auf den Sender ändert sich nichts- sogar der alte Vorspann wurde SAT1 abgekauft.
Ab Dienstag, dem 4. September geht die Show um 22.15 beim Bezahlsender SKY über den Äther.
Angst, in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, hat Schmidt nicht, wie er im BamS-Interview verriet: „Der Arsch, an dem mir alles vorbei geht, kann gar nicht groß genug sein. Alles, was jetzt noch kommt, nehme ich mit spielerischer Gelassenheit.“
Er, persönlich, bevorzuge die „Narrenfeiheit“, die er, im Gegensatz zu anderen Kollegen habe. Über Günther Jauch sagt er:
„Ich finde, am schwierigsten ist es für Günther. Wollen Sie sich jeden Sonntag Plattitüden anhören von Leuten, die davon abhängig sind, gewählt zu werden? Natürlich verdient Günther das meiste Geld, natürlich ist er der beliebteste Moderator, aber sehen Sie die Lebensqualität. Wenn Günther sendet, bin ich längst im Schlafanzug.“

Toi toi toi für den Neuanfang!

Harald Schmidt – Show vor dem Aus

(Köln) Harald Schmidts Late-Night-Show wird es ab dem 3. Mai 2012 nicht mehr geben. „Nach intensiven Gesprächenhat sich SAT1 mit der Kogel & Schmidt GmbH auf ein Ende des Late-Talks geeinigt.
Die Quoten seien nicht im erwarteten Bereich angekommen.

Die Harald Schmidt-Show ist vorbei.
© SAT.1/Anatol Kotte

Nun ist er also bald wieder weg.
Das ist nicht schlimm, solange er- wie bisher immer- nach ein paar Monaten „Kreativpause“ einfach wiederkommt.
Harald Schmidt, Mann des Fernsehens der letzten- fast – dreißig Jahre kommentierte die Absetzung seiner Show mit einem lakonischen: „Schade.“
Das finden wir allerdings auch.
Schmidt hat Generationen verbunden- und damit meinen wir nicht, dass er Oliver Pocher von der Straße geholt hat.
Er war der „Missing Link“ zwischen intellektuellem Kabarett und deftiger Comedy.
Ihn und seine Show zu ersetzen, wird niemandem gelingen, außer ihm selbst.
Also, bis gleich, Harald!