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Hai-Alarm am Müggelsee

KINOSTART: 14. März 2013

Leander Haußmann dreht seinen ersten Film!
Jedenfalls seinen ersten Film mit der eigenen Produktionsfirma.
Und dann auch noch einen Tierfilm!

„Hai-Alarm am Müggelsee“ – Trailer von MOVIEPILOT.DE

Der Name der neuen Filmfirma „Müggelfilm“ Hai-Alarm am Müggelsee ©2012 Müggelfilmist eine Hommage an den Lebens- und Schaffensort des Regisseurs, denn  Leander Haußmann ist mit dem Stadtteil Friedrichshagen am Müggelsee eng verbunden.
Und so beschäftigt sich auch der Gründungsfilm mit dem kleinen, beschaulichen Ort in Berlins Südosten- in „Hai-Alarm am Müggelsee“ steht Friedrichshagen im Zentrum der Aufmerksamkeit und natürlich- Haie.
Begründer der Müggelfilm sind Leander Haußmann und Element of Crime-Frontmann Sven Regener, die auch schon viele Jahre zusammen arbeiten.
Leander Haußmann, nicht nur ehemaliger Intendant des Bochumer Schauspielhauses und Filmregisseur („Sonnenallee“, „Hotel Lux“), sondern auch Schauspieler, Autor und Multitalent, verfilmte die Sven Regener-Romane
„Herr Lehmann“ und „Neue Vahr Süd“.
Mitte August beginnen die Dreharbeiten und im März 2013 werden dann die Haie auf die Menschen in den Kinosälen losgelassen.
Inhaltlich sei noch nicht soviel verraten, (dem Titel nach, geht es wahrscheinlich um Haie im Müggelsee)  außer der Tagline, die uns Leander mit auf den Weg gibt:

„Ein Film von Leander Haußmann und Sven Regener.
Wird diesen Sommer gedreht. Hübchen, Gwisdek, tralala.
Ein deutscher Alarm-Film. Na, das wird was!“

Wir wünschen viel Spaß beim Dreh und viel Erfolg!

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„Hai-Alarm am Müggelsee“ D 2012, Regie: Leander Haußmann, Müggelfilm
FOTO: © 2012 Müggelfilm

Mutter Natur

schlägt zurück!
Ein Film von André Kirchner (kiiihmedia) und Caroline Stauch.

Müll in den Wald werfen? Blumen umpinkeln? Warte nur ab!
Mutter Natur wird dich mit ihrer unbarmherzigen Hakenkralle zerlegen!

„Mutter Natur“ Teaser

Mutter Natur- gespielt vom großartigen Reiner Wagner – ist eine Art Rollstuhl-Transe, die sich die Umweltsünder ohne große Worte zur Brust nimmt.
Da werden Menschen zerschmettert, erwürgt und aufgespießt.
Mit ihrem Elektro-Rollstuhl donnert sie durch den Wald, um sich auch wirklich jeden, der keinen Respekt vor der Schönheit und dem Wunder der Natur hat, zu schnappen."Mutter Natur" Fitz van Thom und Sigrun Deutschler 2012
Erwischt Mutter Natur auch die junge Stacy (Anika Geyer)?
Stacy irrt durch den Wald, auf der Suche nach ihrem Bruder (der manchmal nach Maggie riecht) und trifft auf andere skurrile Gestalten, wie Marianne (Sigrun Deutschler) und Hubert Kruston (Fitz van Thom).
Regisseur André Kirchner ist nahe dem Thüringer Wald aufgewachsen und hat eine ganz besondere Verbindung zu „Mutter Natur“.
Gedreht wurde allerdings im Urwald Sababurg in Nordhessen, einem Wald, in seiner  Ursprünglichkeit und Natürlichkeit so belassen, wie ein Wald ohne Förster und Baumfäller- kurzum ohne den Menschen aussehen würde.
Allen voran achtet Bühnen- und Kostümbildnerin Caroline Stauch darauf, dass die Drehorte sauberer verlassen als vorgefunden werden- das ist insbesondere in diesem Wald sehr wichtig.
Urwaldbaum und Caro Stauch (r.) I FOTO: André KirchnerDer Unterschied zum „normalen“ Wald ist gigantisch.
Riesige Baumkolosse ragen da gen Himmel oder liegen entwurzelt auf dem duftenden Waldboden.
Der Farn ist gleich dreimal höher als sonst.
Den geneigten Besucher empfängt eine vollkommen ungewohnte Flora und Fauna, wenn er sich in die Tiefen dieses schwülwarmen Regenwalds begibt.
Aber er fühlt sich auch sehr schnell gut aufgehoben und sicher behütet in diesem Zauberwald der Mammutbäume.
Die Crew- des Diplomfilms, die meisten von ihnen Studenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach, ist allerdings schon einige Tage länger dem  Dauerregen im Urwald ausgesetzt und beginnt bereits ein wenig zu vermoosen:
Maskenbildnerin Wiebke behauptet beispielsweise, von einem Werwolf angegriffen worden zu sein und zeigt zum Beweis ihre blauen Flecke.
Steady-Thomas schläft pro Nacht lediglich 8 Minuten- und keiner weiß, ob da vielleicht ein Zusammenhang besteht…

Alles in allem ein sehr lustiger Dreh in einer der schönsten Landschaften Deutschlands.

„Mutter Natur“ Offizielle Homepage                      Urwald Sababurg (Wikipedia)

„Mutter Natur“ Film D 2012;
R: André Kirchner / kiiihmedia;
C: Caroline Stauch, Thomas Bannier, Sabrina Winter, Samira Ramic, Wiebke Reich, Jonathan Schwenk, Thomas Kneffel;
D: Reiner Wagner, Anika Geyer, Dieter RuppSabine Mièl Fischer, Sigrun Deutschler, Fitz van Thom, Florian Mania

Jan Neumann: „Goldfischen“ in Frankfurt – Regie: Fitz van Thom

Regisseur Fitz van Thom steht mit seinen Schauspielern Anja Kimmelmann, Jonathan Artan Doyle und Christoph Stein auf der Bühne und nimmt den verdienten Premierenapplaus entgegen. In seinem Arm, in eine Kapuzenjacke eingewickelt, sein zehn Monate alter Sohn, der einfach nicht schlafen wollte. Van Thom hatte Kinderdienst, schaute sich seine Premiere nicht an und versuchte stattdessen in einem Wohnmobil, welches direkt am Bühnenausgang stand, seinen jüngeren Sohn Anton zum Einschlafen zu bringen.
Der Schlussapplaus kam, Anton war wach, also musste er mit.

Das Stück „Goldfischen“ in dem sich ein Schmarotzerpärchen bei Nick einnistet, um ihn vom Lernen für die Abschlussprüfung abzuhalten, schrieb der Autor Jan Neumann.

Jonathan Doyle, Christoph Stein und Anja Kimmelmann

Unter der Regie von Fitz van Thom spielen: Jonathan Doyle, Christoph Stein und Anja Kimmelmann

Als dem Zuschauer auffällt, das im Fernseher auf der Bühne, der Kriegsfilme, Horrorfilme, Werbung und MTV zeigt, immer wieder die Darsteller des Stücks auftauchen, weiß er, das Fitz van Thom Theater u n d Filme zu machen versteht.
„Wir haben es, Dank unseres Kameramanns Denis Carbone geschafft, die Aufnahmen zu machen, ohne auf Original-Fernsehmaterial zurückgreifen zu müssen. Für Kriegsfilm, Western, Teleshopping, News, Heimatfilm und weitere zehn Fernsehmomente haben wir nur einen Drehtag gebraucht, da sieht man mal, was uns für eine Scheiße im TV geboten wird! Ranitzki hatte recht!“ so der Regisseur.
Manchmal kann man sich nicht entscheiden, ob man dem Geschehen am Monitor oder auf der Bühne folgen soll, aber irgendwie passt dann doch alles zusammen.
Anja Kimmelmann als einzige Frau im Ensemble kann sich behaupten, Chistoph Stein und Jonathan Doyle sind erbitterte Gegenspieler, denen man jede Lüge abnimmt.
Alles in allem ein schöner Abend, bei dem keine echten Goldfische sterben mussten: „Die Regisseurin, die das Stück zuerst inszenieren sollte, dann absprang, wollte wirkliche Fische an die Wand nageln lassen- das finde ich pervers und dämlich! Die Begründung, sie wolle das „Gefühl“ bei den Darstellern authentischer erzeugen, halte ich für noch hirnrissiger- hoffe, dass diese Frau niemals Bartsch, Kindermörder oder ähnliches inszeniert!“ so Fitz van Thom über seine Regievorgängerin. „Unsere täuschend echten Goldfische habe ich aus einer einzigen Bio-Möhre geschnitzt!“ fügt er schmunzelnd hinzu.
Fitz van Thom arbeitet derzeit an der Umsetzung seines Drehbuchs „Freundschaft!“

NK

„Goldfischen“, Jan Neuman
Theaterstück
Tanzhaus West, Frankfurt/M.

Mit freundlicher Unterstützung von:
Landungsbrücken Frankfurt, Tanzhaus West, PHANTOM PRODUKTION, Heiner Produktion, Amt für Wissenschaft und Kunst Frankfurt