Archiv der Kategorie: Phantom

Die Filmproduktionsfirma Phantom Produktion

Filmproduktionen für Kino, Fernsehen, Internet und Werbung

Die Phantom Produktion ist eine Full-Service-Filmfirma & Ideenschmiede.
Die langjährige Arbeit in vielen Medienbereichen ermöglicht es uns, auf ein umfangreiches Netzwerk von Fachleuten aus Kino, Film und Theater, Print, TV, und neue Medien zurückzugreifen.
Dies erhöht unsere Bandbreite und umfasst die Ideenfindung, Konzeption & Produktion von Filmen, Spielfilmen, Werbefilmen, Kino-Spots, Reportagen, Musikclips, Interviews und Imagefilmen.

Wir produzieren folgende Formate:

  • Spielfilm Kino, TV, Internet
  • Werbefilm, Werbevideo, Werbespot
  • Interview, Dokumentation, Reportage
  • Imagefilm, Imagevideowerbung
  • Industriefilm, Wirtschaftsfilm
  • Fernseh-Serie, Mehrteiler, Miniserie
  • Lehrfilm, Schulungsfilm, Messefilm
  • Produktfilm, Produktpräsentation

Specials:

  • Highspeed-Aufnahmen / Super-Slowmotion
  • Flugaufnahmen / Drohnen, Hubschrauber, Flugzeug
  • Actioncam
  • Unterwasseraufnahmen

Die PHANTOM PRODUKTION – Filmproduktion kümmert sich um die komplette Produktion oder Teilgebiete und arbeitet dabei mit Profis und Spezialisten aus allen Bereichen der Film- und Theaterwelt.

PHANTOM PRODUKTION – Hier wird gedreht!

Mission Impossible IV – Phantom Protokoll

Original: „Mission Impossible – Ghost Protocol“, USA 2011, Paramount Pictures; Regie: Brad Bird; Mit: Tom Cruise, Jeremy Renner, Simon Pegg, Paula Patton, Michael Nyqvist u.a. / PHANTOM RATING: 6/10

Ein typischer MI-Streifen.
Es gibt Super-Stunts, Super-Action und Super-Bösewichte, die natürlich Atomwaffencodes besitzen, mies gelaunt und russische Staatsbürger sind.
Und es gibt Ethan Hunt, der alles wieder ins Lot bringt…

Ethan Hunt (Tom Cruise) muss mal wieder kurz die Welt zu retten.
Und da hat er einiges zu tun.
Denn leider oder besser zum Glück für die Macher von „Mission Impossible- Phantom Protokoll“ gibt es sehr, sehr viele Bösewichte, die andauernd immer irgendwo aus großer Höhe herunterfallen oder sonstwie spektakulär sterben müssen. Die Zahl ist derart  unübersichtlich- noch einer und noch einer und das geht einem irgendwann gewaltig auf den Sack.
Genauso ist es eben auch mit der Action- keine schlechte Action- wirklich, alles extrem ästhetisch inszeniert, Slow-Motion-Massaker- so bombastisch wie ungerade Beethoven-Symphonien und wahre Hammer-Stunts. Aber irgendwann empfindet man das alles als zu anstrengend- es ist zu überladen, zuviel.
Während man noch dem coolen Sprung von Tom Cruise oder dem explodierenden Kreml nachsinnt, haut einem der Film schon die nächste Wumme um die Ohren und dann, genau dann merkt man, was einen wirklich stört:
Es ist zu glatt. Einfach zu durchgestylt, zu berechnet, zu greenscreenig- eben wie Beethoven-Symphonien auf einem Synthesizer. Es fällt schwer der Story zu folgen, weil irgendwann der Focus gesplittet, die Konzentration zersplittert und das Interesse an ihr splattappert.
Tom Cruise sieht gut aus, er ist durchtrainiert und man sieht ihm seine fast fünfzig Lenze auch im Gesicht nicht an. Der Rhytmus des Films gibt ihm vor, wie er sich zu bewegen hat: Lola Tom rennt. Eigentlich fast immer.
Er rennt vor Explosionen weg, er rennt Schurken hinterher, er rennt gegen einen Countdown- dann plötzlich schreitet er mal wieder, weil er sich ja Mission-Impossible-mäßig verkleidet hat, die Verkleidung fliegt auf und:
Tom rennt.
Soviel wie Tom Cruise rennt, wirkt der ganze Film wie eine einzige Anti-Raucher Kampagne oder eine schmerzliche Erinnerung daran, wie es um die eigene Fitness bestellt ist.
Bei seinem Auftrag wird Agent Hunt von einem schlagkräftigen IMF-Team unterstützt, bestehend aus dem quasseligen Technikfeak Benji Dunn (Simon Pegg) , der kampferprobten, rassigen Agentin Jane Carter (Paula Patton) und  dem geheimnisvollen Analysten Brandt (Jeremy Renner) haha Renner! Entschuldigung. Renner ist im wirklichen Leben fast zehn Jahre jünger als Cruise, im Film wirkt es aber, als wären beide mindestens gleich alt.

"Mission Impossible - Phantom Protokoll" / FOTO: Paramount Pictures

Einigen Cineasten werden im Actiontumult auch Elemente aus Tom’s früherem Film „Minority Report“ (USA 2002) auffallen, wie etwa der durchsichtige gestengesteuerte Computer-Monitor, Tom’s Kapuzenversteckspiel oder die Action mit Maschinen in einer Autofabrik.

Das der russische Agent Sidorov (lieb), der Ethan Hunt (lieb) erst den ganzen Film nach dem Kremlanschlag verfolgt, weil er Hunt (lieb) für böse hält und dann am Ende mit nur einem Blick merkt, das Hunt (lieb) lieb ist, und der böse Atomcodeklauer Kurt Hendricks (böse) böse ist und neben Hunt (lieb) halbtot auf dem Boden liegt, wirkt ein wenig übereilt, weil wohl die ganze Screenzeit für Knall-Puff draufgegangen ist.
Bösewicht Hendricks wird gespielt vom zwei Jahre älteren- im Film aber zwanzig Jahre älter wirkendem Michael Nyqvist. Besagter Agent Sidorov wird von Vladimir Mashkov verkörpert.
Die Bombe wird – zeitlich natürlich mal wieder arschknapp bemessen- entschärft und die Welt geht nicht unter. Danke! Mission erfüllt!             RD11

„Mission Impossible – Phantom Protokoll“; USA 2011, Paramount Pictures; Regie: Brad Bird; Mit: Tom Cruise, Jeremy Renner, Simon Pegg, Paula Patton, Michael Nyqvist, Vladimir  Mashkov, Samuli Edelmann, Ivan Shvedoff, Anil Kapoor, Léa Seydoux, Josh Holloway, Pavel Kris, Miraj Grbic, Ilia Volok, Goran Navojec, Pavel Bezdek u.v.a.

Freundschaft! – Der Film

Freundschaft!

D, F, PL 2013 – phantom produktionfreundschaft!

Deutschland in den achtziger Jahren.
Drei unterschiedliche Freunde haben einen großen gemeinsamen Traum:
Michi, Ronny und Martin wollen am  legendären 24-Stunden-Rennen von LeMans teilnehmen!
Das Problem ist, aus der DDR kommt man nicht so einfach raus…

Schon wieder eine Ostkomödie?
Und auch noch mit Autorennen?

Die drei Freunde stehen für verschiedenste DDR-Typen, ihr gemeinsamer Traum verbindet sie dennoch sehr fest.
Ronny, der gläubige Christ, hofft auf Unterstützung von oben, nennt sein allgegenwärtiges Ausgeschlossensein “Prüfungen”, während der staatstreue Michi an eine demokratische Republik im Dialog glaubt.
Martin ist Vermittler und Ruhepol, doch auch in ihm rumort es gewaltig…

            “Wenn du etwas wirklich willst, dann schaffst du es auch!”
(Herr Schmidt aus dem Altersheim, beim Pullern in die Bettpfanne. Sz.35)

Die Figuren in dieser Komödie haben gegen die Tücken ihrer Zeit zu kämpfen, jeder auf seine eigene, menschliche Weise.
Die Komik entsteht aus den absurden Situationen in einem absurden System.
Der DDR-Teil soll den  real existierenden Sozialismus in vielen Dingen zeigen, wie er wirklich war, dafür sind Erzählungen und Tatsachenberichte von Zeitzeugen ins Skript eingewoben, zum Beispiel der typische Naturalientausch: Wie macht man aus einem Sack Zement in acht Zügen einen Satz neuer  Reifen?

Der Roadtrip ist einzigartig- Das hat es so wahrscheinlich noch nie in einem Film gegeben: DDR-Bürger bestaunen den Westen mit all seinen Wundern und Abgründen – zu einer Zeit, als beide Systeme noch “in voller Blüte” standen und an Grenzöffnung noch nicht zu denken war…

Die Actionszenen des  Autorennens sind rasant abgefilmt, dafür sind einige der besten Stuntmen der Welt angetreten, die ihre Fähigkeiten schon bei “Speed Racer” und “James Bond” unter Beweis stellen konnten.
Die Bilder sind eine Hommage an legendäre Rennwagen, großartige Rennfilme und die atemberaubende Strecke von Le Mans.

Eine Geschichte, die zwar teilweise in der DDR spielt, aber mit Seitenhieben auf das heutige, aktuelle Deutschland nicht spart.
Der Autor des Drehbuchs Fitz van Thom:freundschaft!
“Ich habe ein Drittel meines Lebens in der DDR zugebracht und die anderen im Westen- das verschafft mir bei vielen Dingen eine zweiseitige Sicht. Für mich gibt es keine Stereotypen, Klischees versuche ich zu vermeiden.
Es ist in erster Linie ein 80er Jahre Film, mehrere Generationen aus Ost und West werden sich da wiederfinden.
Eines der Hauptthemen der Story- die Rückkehr der Rennfaher in die DDR- ist der Tatsache geschuldet, dass man gerade in einem totalitären, bevormundenden System soetwas wie Menschlichkeit, Verantwortung und soziale Kompetenz entwickeln kann und muss.
Die Protagonisten haben jeweils Verantwortung für andere Menschen… .”

Martin wird Vater, seine Freundin Katja liebt ihn sehr, teilt allerdings seine Rennleidenschaft überhaupt nicht.
Michi- ein Hallodri, der sich um nichts und niemanden sorgt- außer um seine Mutter, die allein lebt.
Ronny ist gerade frisch verliebt in Susanne – die dummerweise die Tochter des Dorfpaten “Vati” ist …
Vive Le Mans!

Eine Rennabenteuerroadmoviefreundschaftsostkomödie- mit Liebe!
“Freundschaft!” (AT) Produktionsstatus: in Vorbereitung.

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