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Fott the Fuck?! Jan Böhmermann im ZDF (neo)

Ab dem 31. Oktober ist es soweit- Jan Böhmermann (Fernsehstar) zeigt dann immer donnerstags seine neue, sauteure Glamour-Show im großen ZDF (neo).
Die hohen Kosten für dieses oppulente Stück Fernsehgeschichte, übernimmt ein Sponsor und zahlt den Machern des NEO MAGAZIN fünfhunderttausend (500000) Euro- die Woche!
Im Video, welches die gigantischen Show-Ausmaße schon erahnen lässt, erklärt der Star Böhmermann (Jan), wie es zum überraschenden Auftauchen des Kultgetränke-Herstellers in spe, als Sponsorpartner des NEO MAGAZIN kam…

„…ist halt mit Werbung. Why not? Why not?! Fotzefuck.“ – Jan Böhmermann

http://neomagazin.zdfneo.de Ab dem 31. Oktober 2013 präsentiert Jan Böhmermann das NEO MAGAZIN auf ZDFneo.
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„Ein Tick anders“ Jasna Fritzi Bauer im Interview mit Fitz van Thom + Legaler Stream

feuersalamander

„Ein Tick anders“ umsonst, legal, entspannt auf spiegel.tv sehen>>

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FOTO: Stefan Klüter

 

Die 1989 in Wiesbaden geborene Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer spielt in der Kinokomödie „Ein Tick anders“ ein, am Tourette-Syndrom leidendes, Mädchen im  Teenageralter. Die junge Bauer überzeugt unter der Regie des genial einfühlsamen Regisseurs Andi Rogenhagen mit ihrem tragisch-komischem Spiel, dass sie genau ins richtige Maß setzt. Durch- man möchte sie, ihrer frischen, energiegeladenen Art wegen, einfach nur „Fritzi“ nennen-  durch Fritzi beleuchtet der Film die isolierende Krankheit von der eher heiteren Seite , ohne dabei seicht zu wirken oder gar respektlos mit der Erkrankung umzugehen. Viele Leute, die über diesen Film herzlich lachen können, wären bei einer echten Begegnung mit einem Tourette-Patienten- wahrscheinlich aufs Heftigste geschockt und erschüttert, deshalb ist es Fritzi Bauer auch sehr wichtig für das Verständnis des Krankheitsbildes zu werben und das tut man am besten mit Humor.

Schauspielkollege Fitz van Thom hat ihr einige Fragen zum Film „Ein Tick anders“ gestellt: Fritzi, wie lange übst du deinen Beruf schon aus? Ich arbeite in dem Beruf jetzt schon seit 7 Jahren. Habe allerdings die ersten Jahre Musicals gespielt und bin dann umgestiegen auf Schauspiel und Film.
Wo fühlst du dich wohler, auf der Bühne oder vor der Kamera? Das ist schwer zu sagen. Beides hat Vor- und Nachteile. Aber ich glaube, ich bin genauso gerne auf der Bühne, wie ich vor der Kamera stehe.
Was war das allerschönste Erlebnis in deinem Beruf? Hmm… es gibt so viele schöne Erlebnisse, die schönsten Erlebnisse sind für mich, wenn man mit tollen Kollegen gemeinsam etwas entwickeln und schaffen kann und Spaß dabei hat. Und das ist bei mir Momentan zum Glück oft so!
Was war hingegen das allerschlimmste Erlebnis im Beruf? Schlimmes gibt es auch viel…
Würdest du Andere ermutigen, den Schauspielberuf zu ergreifen? Schwierig. Viele Leute haben eine falsche Vorstellung vom Beruf des Schauspielers. Die sehen den „Ruhm“ und den „Glamour“ und die Filme aus Amerika oder auch aus Deutschland. Man denkt; Mensch so ein Schauspieler hat bestimmt ein Leben im Saus und Braus. So wird einem das ja auch durch etliche Magazine und Sendungen vermittelt. Aber so ist das eben nicht. Vor allem am Theater. Man verdient wenig Geld, man arbeitet die meiste Zeit 7 Tage die Woche und hat wenig Zeit für anderes. Auch beim Film sieht es nicht viel prächtiger aus. Also würde ich Andere nur bedingt ermutigen, diesen Job zu ergreifen.
Im Film „Ein Tick anders“ spielst du eine Tourette-Patientin – hat des Spaß gemacht, die ganze Zeit nicht darauf achten zu müssen, was einem aus dem Gehirn fällt? Das Spielen hat sehr viel Spaß gemacht, aber ganz so einfach war’s dann doch nicht.  Die Sätze sind fast immer genau nach Drehbuch gesprochen in dem Film. Also fiel das alles leider nicht ganz so einfach aus dem Gehirn…
Also, kein „Laufenlassen“ und einfach freiquatschen?                            Alle Wörter die in dem Film so fallen, stammen tatsächlich aus dem Drehbuch.
War es leicht, nach Drehschluss nicht mehr „Fotze“ oder „Arschloch“ an jeden Satz dranzuhängen? Ich muss sagen, es war wirklich einfach.  Ja, weil ich in diesem Fall ja eine Rolle spiele und diese Krankheit gehört zur Rolle und die ist nach Drehschluss ja auch nicht mehr da und mit ihr auch alles was sie ausmacht.
Denkt man während des Entstehungsprozesses auch ab und zu an die dunklen Seiten der Krankheit Tourette? Ständig. Wenn man sich ein paar Monate lang mit dem Thema beschäftigt und immer mehr Informationen zu der Krankheit bekommt, fragt man sich oft, wie das sein muss, so eine Krankheit zu haben. Vorstellen kann ich mir das immer noch gar nicht. Ich habe mit meiner Arbeit einen kleinen Einblick in das Tourette-Syndrom bekommen, aber nachempfinden kann ich nicht  wirklich, wie es ist mit dieser Krankheit zu leben…
Woran arbeitest du im Moment? Momentan befinde ich mich in den Dreharbeiten zum Kinofilm „Barbara“, in dem Christian Petzold Regie führt und ich an der Seite von Nina Hoss und Ronald Zehrfeld spielen darf. Dazu arbeite ich Momentan noch an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin als Gast in zwei Theaterstücken und probiere gerade „Die Nibelungen“ von Hebbel mit  Kollegen- ein eigenes Projekt, welches wir zusammen auf die Beine stellen und in verschiedenen Theatern aufführen werden.
Dafür wünsche ich alles Gute und weiterhin viel Erfolg- und ich finde, du hast einen guten Job gemacht!                                                        Danke für die Blumen!  #

Fitzi vs. Fritzi

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„Ein Tick anders“ D 2011, P: Wüste-Film, R: Andi Rogenhagen, D: Jasna Fritzi Bauer,Waldemar Kobus, Victoria Trauttmansdorff, Stefan Kurt, Renate Delfs, Traute Hoess, Falk Rockstroh, Stefan Lampadius, Jürgen Rißmann, Nora Tschirner, Das Bo u.a. Film-Homepage      Jasna Fritzi Bauer-Homepage      Tourette.de „Für Elise“ ARTIKEL auf ZEIT ONLINE lesen>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Planet der Affen: Prevolution

NEU IM KINO: „Rise of the Planet of the Apes“, USA 2011/ PHANTOM RATING 8/10

TRAILER

Nun kann man über Hollywoods Remake-, Sequel- und Prequelwahn geteilter Meinung sein- dem einen fehlen neue Storys, der andere freut sich über die Vertiefung von Filmstoffen. Um eine solch vertiefende Erklärung geht es auch in „Planet der Affen: Prevolution“– wie hat das ganze eigentlich angefangen? Denn wie die Geschichte ausgeht, wissen wir ja bereits aus dem Klassiker „Planet der Affen“ von 1968.                                                                                                                               In „Prevolution“ geht es um einen Konzern, der ein Serum entwickelt, welches Hirnzellen regeneriert und vervielfacht- als Mittel gegen die tückische Krankheit Alzheimer scheint es jedenfalls zu wirken: Der Wissenschaftler Will Rodman (James Franco) behandelt damit die schwere Demenz seines Vaters (John Lithgow) – obwohl das Mittel noch gar nicht für den Menschen freigegeben wurde- und erzielt unglaubliche Ergebnisse…

Das Serum muss allerdings, wie alle medizinischen Mittel trotzdem erst einmal an Tieren getestet werden und genau hier beginnt der Untergang der Menschheit und der Aufschwung der Affenbande…

Fazit: Recht gut durchdachter Film, in dem die Affen um einiges menschlicher handeln, als ihre humanoiden Nachfahren. Das die Animationen beim Performance Capturing Verfahren, (Schauspieler spielen die Affen am realen Set und bekommen dann am Rechner ihr „Affenhülle“) der Primaten immer noch nicht hundertprozentig überzeugen, ist nicht weiter störend, aber ungemein beruhigend.

Planet der Affen: Prevolution /USA 2011/105 min/ Farbe/ Chernin Ent.

James Franco……………………………Will Rodman

John Lithgow……………………….Charles Rodman

Freida Pinto…………………………Caroline Aranha

Regie……………………………………Ruppert Wyatt

Quellen: IMDb, Foxkino                          KINOSTART Deutschland: 11.08.2011