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„Mutter Natur“ auf der 63. Berlinale!

Das hessische Hochschulfilmprogramm HESSEN TALENTS präsentiert 18 Berlinale 2013ausgewählte Abschlußfilme und Semesterproduktionen aus 4 hessischen Hochschulen auf der 63.Berlinale.

Die Kino-Vorführung der HESSEN TALENTS 2013 im Europäischen Filmmarkt findet am Mittwoch, 13. Februar von 15 -17 Uhr im CinemaxX 17 (Untergeschoß, Voxstraße / Berlin) vor Fachpublikum statt.
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„Mutter Natur“ (2013) von André Kirchner und Caro Stauch, mit Fitz van Thom, Reiner Wagner, Annika Geyer, Dieter Rupp u. a.

HFMA

Mutter Natur: Die Schauspieler Fitz van Thom und Sigrun Deutschler in einem Film von André Kirchner

Mutter Natur

schlägt zurück!
Ein Film von André Kirchner (kiiihmedia) und Caroline Stauch.

Müll in den Wald werfen? Blumen umpinkeln? Warte nur ab!
Mutter Natur wird dich mit ihrer unbarmherzigen Hakenkralle zerlegen!

„Mutter Natur“ Teaser

Mutter Natur- gespielt vom großartigen Reiner Wagner – ist eine Art Rollstuhl-Transe, die sich die Umweltsünder ohne große Worte zur Brust nimmt.
Da werden Menschen zerschmettert, erwürgt und aufgespießt.
Mit ihrem Elektro-Rollstuhl donnert sie durch den Wald, um sich auch wirklich jeden, der keinen Respekt vor der Schönheit und dem Wunder der Natur hat, zu schnappen."Mutter Natur" Fitz van Thom und Sigrun Deutschler 2012
Erwischt Mutter Natur auch die junge Stacy (Anika Geyer)?
Stacy irrt durch den Wald, auf der Suche nach ihrem Bruder (der manchmal nach Maggie riecht) und trifft auf andere skurrile Gestalten, wie Marianne (Sigrun Deutschler) und Hubert Kruston (Fitz van Thom).
Regisseur André Kirchner ist nahe dem Thüringer Wald aufgewachsen und hat eine ganz besondere Verbindung zu „Mutter Natur“.
Gedreht wurde allerdings im Urwald Sababurg in Nordhessen, einem Wald, in seiner  Ursprünglichkeit und Natürlichkeit so belassen, wie ein Wald ohne Förster und Baumfäller- kurzum ohne den Menschen aussehen würde.
Allen voran achtet Bühnen- und Kostümbildnerin Caroline Stauch darauf, dass die Drehorte sauberer verlassen als vorgefunden werden- das ist insbesondere in diesem Wald sehr wichtig.
Urwaldbaum und Caro Stauch (r.) I FOTO: André KirchnerDer Unterschied zum „normalen“ Wald ist gigantisch.
Riesige Baumkolosse ragen da gen Himmel oder liegen entwurzelt auf dem duftenden Waldboden.
Der Farn ist gleich dreimal höher als sonst.
Den geneigten Besucher empfängt eine vollkommen ungewohnte Flora und Fauna, wenn er sich in die Tiefen dieses schwülwarmen Regenwalds begibt.
Aber er fühlt sich auch sehr schnell gut aufgehoben und sicher behütet in diesem Zauberwald der Mammutbäume.
Die Crew- des Diplomfilms, die meisten von ihnen Studenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach, ist allerdings schon einige Tage länger dem  Dauerregen im Urwald ausgesetzt und beginnt bereits ein wenig zu vermoosen:
Maskenbildnerin Wiebke behauptet beispielsweise, von einem Werwolf angegriffen worden zu sein und zeigt zum Beweis ihre blauen Flecke.
Steady-Thomas schläft pro Nacht lediglich 8 Minuten- und keiner weiß, ob da vielleicht ein Zusammenhang besteht…

Alles in allem ein sehr lustiger Dreh in einer der schönsten Landschaften Deutschlands.

„Mutter Natur“ Offizielle Homepage                      Urwald Sababurg (Wikipedia)

„Mutter Natur“ Film D 2012;
R: André Kirchner / kiiihmedia;
C: Caroline Stauch, Thomas Bannier, Sabrina Winter, Samira Ramic, Wiebke Reich, Jonathan Schwenk, Thomas Kneffel;
D: Reiner Wagner, Anika Geyer, Dieter RuppSabine Mièl Fischer, Sigrun Deutschler, Fitz van Thom, Florian Mania