Archiv der Kategorie: 2013

Halt die Klappe!

Der Titel der Webserie verrät eigentlich schon, was Stefanie Mannheim (Vormals Stefanie Werner- Glückwunsch nochmal!) und Micky Beisenherz (Gerne auch mal „Michaelll!“ von seiner Showpartnerin gerufen), gerade nicht machen- die Klappe halten. Wäre auch zu schade um die zauberhaften Dialoge, die sich zwischen Steffi und Micky entspinnen. Beisenherz arbeitet zwar auch weiterhin im harten Job des Gagschreibers für „Die Heute-Show“ und andere erfolgreiche Fernsehformate, als Host für Straßenfeger wie „Die Pyramide“, Vater von Drillingen, sowie offizieller Botschafter und Pate der Sumpfdotter-Ralle, steckt aber dennoch große Energien in die „Halt die Klappe!“-Show. Stefanie Werner hat geheiratet.

Wir wünschen uns, dass „Halt die Klappe!“ mehr Zuschauer erreicht und möchten diese Show, die seit nunmehr 7(!) Jahren existiert, ausdrücklich empfehlen!                                                                                                                FvT

„Halt die Klappe“, D 2007-14, M. Beisenherz, S. Mannheim (Werner),
http://www.haltdieklappe.tv

Sein letztes Rennen – Neu im Kino

Dieter Hallervorden überzeugt in seiner Rolle als alter Marathonläufer Paul.
Kinostart: 10. Oktober 2013

Paul Averhoff (Dieter Hallervorden), findet sich- über siebzigjährig- in einem Altersheim wieder, weil sich seine Tochter Birgit (Heike Makatsch) nicht mehr um ihn und seine Frau Margot (Tatja Seibt) kümmern kann.

Paul will sich jedoch nicht damit abfinden, bis an sein Ende seiner Zeit Kastanienmännchen zu basteln oder anderen sinnlosen Beschäftigungstherapien im Altenheim nachzugehen.
Schließlich war er mal Läufer und gewann bei den olympischen Spielen 1956 sogar Gold!
Er beginnt gegen den Rat des Pflegepersonals sein Training, um am großen Berlin-Marathon teilzunehmen…

Hallervorden überzeugt.

„Sein letztes Rennen“ D 2013, Universum Film,
R: Kilian Riedhof,
D: Heike Makatsch, Frederick Lau, Katrin Saß, Dieter Hallervorden, Tatja Seibt, Heinz W. Krückeberg, Otto Mellies u.a.

Selten so ein Scheiße gesehen: Schulz in the Box (Pro 7)

Scheiße gibt es im Fernsehen zuhauf zu sehen, aber das Format von Songwriter und Entertainer Olli Schulz, „Schulz in the Box“ ist geile Scheiße.
Hier sieht man, dass jemand die Mechanismen des Fernsehens durchschaut hat, umdreht und  trotzdem Sensationslust stillen und wunderbar unterhalten kann.

Olli Schulz (FOTO: Heiko Richard)

Olli Schulz (FOTO: Heiko Richard)

In seiner Sendung lässt sich Olli Schulz in eine Kiste stecken, wegkarren und befreit sich dann, am Ziel angekommen, aus seinem Gefängnis.
Wo er aufschlägt, weiß er nicht. Er weiß nur, dass er einen Tag im Leben von Jemandem begleiten wird, der ein wenig anders lebt, als der Durchschnitt der Menschen.
Dabei ist Schulz von einer Offenheit, die ihn als guten Menschen zeigt- eine Eigenschaft, die humorvolle Menschen oft (nicht immer) auszeichnet.
In der ersten Folge besucht er „Fuck for Forrest“ eine Kommune, die in einer Berliner Jugendstilwohnung Pornos und erotische Filme dreht, die man auf der Webseite fuckforforrest.com anschauen kann. Der Zugang zur Seite kostet etwas und der Erlös wird in Projekte zur Rettung des Regenwaldes investiert…

Olli Schulz hat einen langen Weg hinter sich- mit Höhen und Tiefen, die einen Künstler, der an seine Kunst glaubt, nunmal begleiten. Und er glaubte an seine Kunst.
Seit einiger Zeit verdient er sogar richtiges Geld damit und es scheint ihm noch nicht zu Kopfe gestiegen zu sein.
Die erste Sendung von „Schulz in the Box“ war ein gelungener Einstieg und wir freuen uns auf die Fortsetzungen.                                                                                  FvT

Olli Schulz-Webseite  |  „Schulz in the Box“ auf Pro 7Montags, 22.15, Pro 7